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Neue Koliskowarte eröffnet
Ausblick bis Schneeberg und Ötscher





Am Sonntag, dem 19. Juni wurde die auf ihre doppelte Höhe aufgestockte Koliskowarte im Hollabrunner Kirchenwald offiziell eröffnet. Hunderte BesucherInnen nutzten die Gelegenheit, den fanstatisch weiten Ausblick von den neu errichteten Plattformen zu genießen.

"Unser Aussichtsturm ist über sich hinaus gewachsen und zu einer neuen touristischen Attraktion geworden", freute sich Bürgermeister Erwin Bernreiter über den erfolgreichen Abschluss eines Vorhabens, das schon seit mehreren Jahren auf der Agenda der Gemeinde stand: "Ich bedanke mich sehr herzlich bei der Privatstiftung Weinviertler Sparkasse, dass sie die Finanzierung dieses Projektes zur Gänze übernommen und dafür 300.000 Euro aufgewendet hat."

Komm.-Rat Erich Glaser, Vorsitzender des Stiftungsvorstandes, erinnerte an den legendären Bürgermeister Dr. Rudolf Kolisko, der den Aussichtsturm 1935 aus eigenen Mitteln errichten ließ und der auch Vorsteher der Sparkasse Ober-Hollabrunn war: "Die bereits 1824 gegründete Sparkasse war erheblich an der Entwicklung der kleinen Marktgemeinde zur Bezirkshauptstadt beteiligt und unterstützte die Errichtung von wichtigen Bauten und Infrastrukturmaßnahmen mit großzügigen Zuschüssen."

Nach der Segnung des monumentalen Bauwerks durch Stadtpfarrer Dechant Mag. Franz Pfeifer, dem Durchschneiden des Eröffnungsbandes und der Enthüllung einer Gedenktafel für Dr. Rudolf Kolisko demonstrierten Mitglieder der Sportunion und des Vereines der Freunde des Hollabrunner Waldes, wie die neue Aussichtswarte auch offiziell als Toprope-Kletterturm genützt werden kann.

Musikalisch gestaltet wurde der Festakt von der Stadtmusik Hollabrunn, die u. a. erstmals den Kolisko-Marsch spielte, und von einem gemischten Chor aus Kindern der Volksschule Koliskoplatz und Mitgliedern des Kneipp Aktiv Clubs Hollabrunn, der unter der Leitung von Dipl.-Päd. Monika Valdhaus das alte Lied "Der Wald am Hollabrunnen" zum Besten gab.

Koliskowarte

Der Aussichtsturm wurde 1935 errichtet. Geplant und ausgeführt wurde er vom Hollabrunner Maurer- und Zimmermeister Franz Neumayer. Bauherr war die "Waldstiftung in Hollabrunn", die von Dr. Rudolf Kolisko (1858 - 1942) eingerichtet und dotiert wurde. Kolisko war ab 1893 Rechtsanwalt in (Ober-)Hollabrunn, von 1896 bis1908 Abgeordneter zum NÖ Landtag und anschließend bis 1919 Bürgermeister der damals eben erst zur Stadt erhobenen Gemeinde. Überdies war Kolisko, nach dem in Hollabrunn ein Platz, ein Park und eben diese Aussichtswarte benannt sind, unter anderem auch von 1899 bis 1931 Vorsteher der Sparkasse (Ober-)Hollabrunn, die 1824 als vierte österreichische Sparkasse gegründet wurde.

Nun erhielt der zwölf Meter hohe Turm einen ebenfalls zwölf Meter hohen Aufbau aus Stahl. Planung und Bauleitung lagen in den Händen des Hollabrunner Architekturbüros Maurer & Partner. Das Projekt wurde zur Gänze von der Privatstiftung Weinviertler Sparkasse finanziert, die aus der Hollabrunner Sparkasse hervorgegangen ist und dafür 300.000 Euro aufgewendet hat.

Durch diese Aufstockung bietet die Koliskowarte nun wieder einen freien Rundumblick weit über die Region hinaus bis zu Schneeberg und Ötscher. Eine Toprope-Klettermöglichkeit erschließt den Granitturm auch für sportliche Nutzung.

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